Beschwerde- und Schlichtungsstelle

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Ziel ist, VÖV-Mitglieder über Beschwerden auf Schwachstellen aufmerksam zu machen und so zur Qualitätsverbesserung beizutragen aber auch eine außergerichtliche Streitbereinigung zu ermöglichen.

Vertraulichkeit und Fachkompetenz:
Grundsätzlich werden alle Beschwerden und auch Verfahren der Schlichtungsstelle vertraulich behandelt.
Das heißt: Betrifft eine Beschwerde ein VÖV-Mitglied, wird nur dieses informiert, nicht aber die anderen VÖV-Mitglieder.
Verfahren der Schlichtungsstelle sind nicht öffentlich; Daten und vertrauliche Angaben der Parteien sind geschützt.
Informationen über Beschwerden und Schlichtungsverfahren erfolgen nur in Form statistischer Auswertungen, die keine Rückschlüsse auf konkrete Fälle zulassen.

Für die kompetente Prüfung von Beschwerden sowie den Versuch einer außergerichtlichen Streitbereinigung sind zumindest ein Fachexperte und ein fachkundiger Jurist mit langjähriger Gerichtspraxis zuständig.
Die Experten arbeiten zwar nach vom VÖV vorgegebenen Richtlinien, sind aber keine Mitglieder des Verbandes und arbeiten unabhängig, weisungsfrei und objektiv. 

Beschwerde:

Kunden von VÖV-Mitgliedern steht es frei, jede Art von Beschwerde vorzubringen. Die Beschwerde wird geprüft. Wenn notwendig, wird  die Stellungnahme des betroffenen Unternehmens eingeholt und der Beschwerdeführer darüber informiert.
Wie eingangs gesagt, ist es das Ziel, dass VÖV-Mitglieder die Chance haben, aus Kundenreklamationen zu lernen.

Schlichtungsstelle:
Allen Charterunternehmen und deren Kunden steht die Schlichtungsstelle des VÖV offen.
Deren Ziel ist die die außergerichtlichte und einvernehmliche Streitschlichtung.
Kunden von VÖV Mitgliedern können die Schlichtungsstelle kostenlos nützen. Selbstverständlich auch nach einer Beschwerde.

Was beurteilt die Schlichtungsstelle

Das Schlichtungsverfahren kann nur Einigung in Sachfragen versuchen, die Teil zivilrechtlicher Verfahren sein könnten. Strafrechtlich relevante Fragen unterliegen nicht der Schlichtung. 

Rechtliche Fragen werden dabei ausschließlich nach österreichischem Recht beurteilt.

Ablauf
Die Schlichtungsstelle wird nur auf Antrag tätig.
Dieser kann von Charterkunden aber auch von Charterunternehmen gestellt werden.
Der Antrag kann auch als Folge einer Beschwerde gestellt werden, setzt aber keine Beschwerde voraus. 
Stimmt auch die Gegenseite zu und akzeptiert die Schlichtungsstelle das Verfahren, wird versucht, den Streit gütlich beizulegen.
Gelingt keine Einigung, steht den Parteien der Rechtsweg offen. 
Ein Spruch der Schlichtungsstelle kann vor Gericht verwendet werden, bindet dieses aber nicht.
Die Gerichtsentscheidung kann im Vergleich zur Entscheidung der Schlichtungsstelle zu Gunsten aber auch zu Ungunsten einer Partei ausfallen.

Detailinformation über das Schlichtungsverfahren